Whirpool unter den Sternen und ein Blick auf Weltkulturerbe

Mitten in der historischen Altstadt von Dresden befindet sich das Hilton Hotel. Nahezu alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sind von hier aus fußläufig in wenigen Metern zu erreichen. Die berühmte und wunderschöne Frauenkirche befindet sich direkt vor der Tür.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich, aber nicht ganz unbeschwerlich. Bis zum Hauptbahnhof Dresden ist es doch ein Weg, der einige Zeit in Anspruch nimmt. Die Anreise mit dem Auto ist unproblematisch, das Haus verfügt über eigene Stellplätze in einer großen Tiefgarage.

Beim Betreten der Lobby spürt man direkt, dass man sich in einem ausgewachsenen Hilton Hotel befindet. Groß, luxuriös und nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist diese imposante Lobby gestaltet. Der Check In verläuft außergewöhnlich freundlich und zuvorkommend. Alle wichtigen Informationen zum Hotel werden mir ungefragt mitgeteilt. Die leckeren Hallorenkugeln, die zum Naschen bereitstehen, erinnern an die wohl beliebteste Süßigkeit Ostdeutschlands.

Für diesen Aufenthalt habe ich mir eine Duplexsuite gebucht. Duplexsuiten haben wir in der Regel zwei Etagen, so dass es möglich ist, in der unteren Etage Gäste zu empfangen, ohne dass man dabei einen Blick auf das Bett hat. Die Zimmer sind schon ein paar Tage alt, aber wirklich gut in Schuss. Im unteren Teil meines Zimmers befindet sich eine Sitzecke, in der man zwanglos zusammenkommen kann. Auf der oberen Etage befindet sich der Schlafbereich, ein abgetrennter Ess-Bereich, ein Arbeitsbereich, so wie das Badezimmer.

Wirklich alles, was man sich für einen Hotelaufenthalt wünschen könnte, ist im Zimmer vorhanden. Das große Kingsize Bett dominiert natürlich den Raum und ist zu meiner großen Freude wirklich liebevoll angerichtet. Über verschiedene Beleuchtungsvarianten lässt sich der obere Bereich der Suite immer passend beleuchten. Auch der Arbeitsbereich ist gut ausgestattet und bietet ausreichend Stromanschlüsse. Hier kämpfe ich bei meinen vielen Hotelaufenthalten, häufig damit, dass die ganzen elektrischen Geräte kaum geladen werden können, wenn zu wenig Steckdosen vorhanden sind. Dies ist hier zum Glück nicht der Fall und ich kann alles aufladen, was ich so brauche.

Die Suite ist so ausgelegt, dass man hier tatsächlich eine ganze Zeit verbringen könnte: Der Schrank ist groß genug, um viele Bekleidungsstücke aufzunehmen, es gibt verschiedene Sitzmöglichkeiten und auch der Arbeitsbereich ist so gestaltet, dass man hier ernsthaft arbeiten kann.

Das Badezimmer ist in Marmor gehalten und in einem wirklich guten Zustand. Zu meiner großen Freude finde ich die Hilton Pflegeprodukte hier noch in den kleinen Verpackungseinheiten, die ich für eine hygienische Lösung halte. Leider, das ist in vielen Hilton Hotels so, gibt es hier nur eine Duschwanne. Ich stelle mir ohnehin die Frage, wer im Hotel in die Badewanne geht, aber vielleicht fehlt mir da einfach die Vorstellungskraft.

Ich schlafe hervorragend in dem komfortablen Bett und freue mich auf ein ausgiebiges Frühstück. In großen Hotels empfinde ich das Frühstück häufig als unangenehm, da es mir ein bisschen wie in einer Wartehalle vorkommt. Unzählige Menschen, die mit Tellern bewaffnet, aneinander vorbei rennen, auf der Jagd nach dem besten Stück von der Käseplatte. Der Frühstückssaal ist auch hier relativ groß, jedoch habe ich nicht das Gefühl, dass Hektik vorherrscht. Die Mitarbeitenden agieren ununterbrochen und befüllen das Frühstücksbuffet ständig nach, so dass es an nichts fehlt.

Der Service ist wirklich gut, vor allem wenn man bedenkt, wie viele Menschen hier gleichzeitig sitzen.

Das Haus verfügt über ein eigenes Restaurant, das zwar eine kleine Speisekarte hat, auf der aber vermutlich jeder etwas Passendes findet. Der Ausblick auf die Frauenkirche beim Essen ist ein weiteres Highlight. Das Restaurant „Rossini“ das sich im Haus befindet, ist zum Zeitpunkt meines Aufenthalts leider geschlossen.

Das Haus verfügt ebenfalls über eine Executive Lounge, in der am Nachmittag Kuchen und am frühen Abend kleine Snacks serviert werden. Die Lounge ist toll gestaltet und alles was ich hier gegessen habe, war wirklich lecker.

Anders als im Hilton Berlin, sind die nicht besetzten Tische freigeräumt und sauber, so dass die Lounge außerordentlich gut gepflegt wirkt. Bei meinem letzten Aufenthalt im Hilton Berlin sah es ein bisschen aus wie in einer Schulmensa, da das Personal mit den Hinterlassenschaften der vielen Gäste nicht mehr zurechtkam.

Darüber hinaus verfügt das Haus über einen Fitness- und Spa Bereich. Der Fitnessbereich bietet wirklich alles, was man sich für einen Training vorstellen kann, der Spa Bereich bietet neben einem kleinen Pool, auch ein Whirlpool an der freien Luft.

Mein Check out verläuft völlig problemlos und ich verlasse nach 2 Tagen etwas wehmütig das Haus. Hier wäre ich gerne noch ein paar Tage geblieben.

Mein Fazit: Das Hilton in Dresden ist sicher nicht das günstigste Hotel der Stadt. Eine Übernachtung beginnt bei etwa 130€. Das Haus hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel, befindet sich aber in einem hervorragenden Zustand. Der Service ist sehr freundlich und zuvorkommend 

Hinterlasse einen Kommentar